Montag, 6. November 2017

Es waren Herbstferien...



Es waren Herbstferien, eine emotional intensive Woche und der November hat auch Einzug gehalten… Trotzdem kann ich einen schönen Erfolg verbuchen, ich habe nämlich seit ich weiß nicht wie langer Zeit zum ersten Mal wieder praktisch einen ganzen Tag mit Nähen verbracht. Erst Sortieren von Blöcken für The 70,273 Project, begleitet von ergänzender Herstellung zusätzlicher Blöcke, damit ein Top zusammengestellt werden kann, das heute in die Post geht, um zusammengenäht zu werden. 

Buchhaltung - nicht meine Stärke, aber nötig, um zu wissen,
welcher Block in welchem Top landet, und vor allem, wieviele Blöcke es schon sind.


Noch ohne Identifikations-Nummer,
aber Erinnerungan 80 Opfer des Euthanasieprogramms


Ein weiteres Top, das mir von einer Laatzener Nähgruppe zugeschickt wurde, ist auf die Longarm-Maschine gewandert. Ein sehr breiter Quilt - den ich natürlich auch hochkant hätte aufziehen können, aber der jetzt endlich mal fast die ganze Breite der Maschine nutzt. 




Auf dem Foto sieht man gut, wie eng es eigentlich im Zimmer ist, wo die Maschine steht, und von meinem Mann kriege ich auch immer wieder leicht bissige Kommentare über Platz und Stellmöglichkeiten und wie sehr ich mich verkalkuliert hätte, und in das andere Zimmer, in das ich sie eigentlich stellen wollte, hätte sie ja gar nicht reingepasst… Aber hiermit habe ich den Beweis, dass es diese Breite der Holme eben doch brauchte!
Dann habe ich weitergenäht an einer traditionellen Decke, die ich schon ein Weilchen in Arbeit habe, die aber über den Sommer ins Stocken geraten ist. Für einen Liebhaber von Grau und Braun, dem ich auf subtile Art noch ein bisschen Gelb mit unterjubele, natürlich aus rein gestalterischen Gründen.


Und abends war ich dann soweit aufgewärmt, dass ich anfangen konnte mit dem nächsten Stück für die „12 by 12“, wo ich seit August Mitglied bin. Den grundlegenden Plan hatte ich schon vor einiger Zeit beschlossen, gestern kam mir dann noch eine Idee für ‚vor‘ der eigentlichen Idee, und so konnte ich dann loslegen. Erst das stabilisierende Vlies vorbereiten, anheften, und dann konnte es losgehen.




Das ist jetzt ein bisschen Geduldsarbeit, aber das Top ist klein, nur 40 x 40 cm, also überschaubar. Heute und morgen habe ich keinen Unterricht, ich werde noch weiter nähen können, wenn diverse Angelegenheiten abgearbeitet sind.

Dienstag, 24. Oktober 2017

Kurse auf der Nadelwelt Karlsruhe 2018



Anders als in den vergangenen Jahren werde ich 2018 zwar wieder auf der Nadelwelt in Karlsruhe sein, allerdings nicht mit einem Stoffstand, sondern wieder als Kursleiterin. So habe ich auf der Nadelwelt, damals noch in der Schwarzwaldhalle, ja auch angefangen. Da die Umsätze in den vergangenen zwei Jahren nur mit Milchmädchenrechnungsstrategien noch als eine ‚schwarze Null‘ bezeichnet werden konnten, habe ich die Anfrage, die mich im Sommer zum Angebot von Kursen einlud, gerne angenommen.
Vor kurzem erhielt ich nun die Verträge und Daten.
Ich werde zwei Kurse anbieten. Zum einen den mittlerweile bewährten Kurs „IQ - von der Inspiration zum Quilt“. In dieser Form allerdings wird er nur noch dieses eine Mal stattfinden. Ich habe beschlossen, ihn so nicht weiter zu unterrichten. Sollten weitere Anfragen kommen, werde ich das Konzept ändern und andere Schwerpunkte legen. Wer also die Gelegenheit sucht, den Kurs zu besuchen, sollte diese letzte Chance nutzen.
Der zweite Kurs, den ich anbieten werde, ist ein neu entwickelter Kurs, „texting“. In ihm werde ich die Techniken unterrichten, mit denen ich meine Quilts aus der Serie text messages erstelle. Im weitesten Sinne handelt es sich um Methoden, Textelemente in Quilts einzubauen, die nicht gedruckt, gefärbt o.ä. sind, sondern immer mit Maschine, Faden, vielleicht noch mit Nadel von Hand. Auf den Kurs bin ich selbst sehr gespannt!

Samstag, 14. Oktober 2017

Post

Im vergangenen Jahr habe ich mich mehrfach hingesetzt und Leserbriefe an Zeitungen geschrieben. Ich selbst lese eigentlich keine Leserbriefe, deshalb ist es mir lange Zeit auch nicht in den Sinn gekommen, welche zu schreiben, aber bei 'meinem' Thema mit der Flüchtlingsthematik konnte ich schon einige Male nicht schweigen. Sie sind eigentlich auch immer abgedruckt worden, der letzte erst vor zwei oder drei Wochen in der Süddeutschen Zeitung, als Reaktion auf einen Leitartikel, in dem eine Frau Sicherheitsbedenken von Frauen mit der Anzahl von Flüchtlingen im Land verknüpft hat, unter dem Motto 'jetzt haben wir so viele Flüchtlinge im Land, und schaut euch all die Vergewaltigungen an, die jetzt passieren'. Da habe ich dann gemerkt, dass es tatsächlich einige Leute gibt, die Leserbriefe lesen, denn ich bin auf diesen Brief von etlichen Menschen angesprochen worden. Auch von einigen, die mich zu dem Zeitpunkt, als der Leserbrief erschien, noch gar nicht persönlich kannten, aber dann ein paar Tage später kennengelernt haben.
In dieser vergangenen Woche aber habe ich Post bekommen. Erstens von der Staatskanzlei in München.


Denn kurz vor der Bundestagswahl habe ich auch an den Ministerpräsidenten geschrieben, dass er doch bitte endlich aufhören möchte, politisch so rumzuholzen, dass er den Geduldeten im Land ebenfalls Arbeitserlaubnisse ermöglichen solle.  Knapp drei Wochen später also schon eine Reaktion - der Ministerpräsident lässt mir für mein Schreiben danken und hat es zur Prüfung ans Innenministerium weitergeleitet, ich möchte mich doch noch ein bisschen gedulden, bis ich von dort höre. Das wird noch dauern, denke ich, denn an den Innenminister hatte ich zeitgleich geschrieben, und von dem habe ich noch nichts gehört. Nicht einmal eine Reaktion, dass er mir für mein Schreiben danken lässt. Bin gespannt, an wen er das weiterreichen wird.
Die andere Post, die vor kurzem ins Haus flatterte, ist weniger erheiternd. Ohne Absender versendet (mit Briefstempel Briefzentrum 49, also schon ein bisschen weg von Bayern) bekam ich einen Ausdruck einer Amazon-Seite für dieses Buch:


Eine Internetrecherche konnte keine Erhellung bringen, sondern hat in mir den intensiven Eindruck hinterlassen, dass es sich um verschwörungstheoretischen Quatsch handelt. Was genau mit dieser neuen Weltordnung und Bedrohung durch den Satan gemeint sein soll, ist nicht ersichtlich, und welche Rolle sogenannte Christen darin spielen wollen, auch nicht.
Beunruhigend finde ich allerdings, dass eine Person sich die Mühe macht, mir diesen Ausdruck zuzusenden. Die Handschrift, in der die Adresse geschrieben wurde, kenne ich nicht - und ich habe ein wirklich gutes Gedächtnis für Handschriften - und die Entfernung deutet darauf hin, dass es eine Person ist, der ich nicht täglich begegne. Dennoch - es ist kein schönes Gefühl. Ich glaube nicht an Verschwörungstheorien, sondern daran, dass ein offenes und respektvolles Miteinander aller Menschen die Grundvoraussetzung dafür ist, dass wir auf diesem Planeten gemeinsam leben können. Obwohl ich mit einem Pfarrer verheiratet bin, kann man mich vielleicht nicht als besonders intensive Kirchgängerin bezeichnen, aber ich bin der Meinung, dass das, was ich in den letzten Jahren aktiv im Zusammenhang mit der sogenannten Flüchtlingskrise getan habe, ein weitaus besseres gelebtes Christentum darstellt als das derjenigen, die sonntags in die Kirche rennen aber keinerlei Bemühungen unternehmen, den Leuten, die hier gelandet sind, irgendwie zu helfen. Sondern stattdessen nur diffuse Angst um ihre Pfründe haben. (Ein Gemeindemitglied meinte neulich beim Gemeindefest, dass der nun von den Behörden für die Kuchentheke vorgeschriebene Spuckschutz, hinter dem die Kuchen aufbewahrt werden müssen, nur daher käme, weil vor zwei Jahren 'die alle an der Grenze alles Essen wieder ausgespuckt hätten, weil sie Angst vor Schweinefleisch hatten'.)
Vor zehn Jahren bin ich mal durch Zufall und Unachtsamkeit, und weil ich noch nicht genug über die Stadt, in der wir damals erst zwei Jahre lebten, wusste, auf die Kandidatenliste einer der Parteien für den Stadtrat gekommen. Nicht als Parteimitglied, denn das war und bin ich nicht. Daraufhin kriegte ich im Abstand von mehreren Wochen drei anonyme Briefe, die mir vorwarfen, ich solle mich lieber um mein kleines Kind kümmern, als mich in die städtischen Belange einmischen zu wollen. Im Gespräch mit dem Parteichef, der mich da auf die Liste geholt hatte, erfuhr ich, dass es in der Stadt häufig vorkomme, dass anonyme Briefe verschickt wurden. Aber man hätte die Personen noch nicht ausfindig machen können. Danach war ich sehr froh, dass die Stimmenzahl für mich nicht gereicht hat, um mich in den Stadtrat zu bringen.

Meine Meinung sage ich trotzdem. Und vielleicht muss ich das noch viel lauter und penetranter tun. Schade ist nur, dass offensichtlich andere Leute zu feige sind, das in einer ehrlichen und offenen Diskussion zu tun, um so zu einem fairen Meinungsaustausch zu gelangen. Ich mag keine Heimlichtuerei, und ich verachte Feigheit. Und die paar Flüchtlinge, die bei uns im Land sind, sind nicht hier, um unsere Gesellschaft umzukrempeln. Sie könnten natürlich gut integriert werden, wenn die politischen Akteure endlich mal ihren Standpunkt relativieren würden, effektivere Bearbeitungsprozesse installieren würden und den gesamtgesellschaftlichen Notwendigkeiten Rechnung tragen würden. Dann könnte man doch irgendwann sagen, "Wir haben das geschafft."

Freitag, 6. Oktober 2017

September-Kollektion verschickt

Am Mittowch habe ich die September-Kollektion des Stoff-Abos verschickt, die mich in den letzten zwei Wochen zwischen Unterrichten und diversen Flüchtlings-Aktivitäten gut beschäftigt hatte.



Beim Legen und Einpacken hatte ich dieses Mal Hilfe, was eine sehr angenehme Erfahrung war. Bisher habe ich das immer alles alleine gemacht, und es war wirklich eine Erleichterung, zu zweit daran zu arbeiten.


Zwar gibt es dieses Mal keine Einzelpackungen zu kaufen. Allerdings sind alle sechs Farben als Meterware vorhanden und können einzeln bestellt werden.

Eigentlich hatte ich dieses Wochenende mit Stoffstand und sogar einigen Quilts bei Nähmaschinen Lutz im Allgäu mit dabei sein wollen. Aber ich liege krank im Bett und musste meine Teilnahme kurzfristig absagen. Jetzt hoffe ich, dass ich übers Wochenende wieder gesund werde.

Mittwoch, 4. Oktober 2017

Im Färbebad...

Der Satz "Und morgen ist ein neuer Tag", mit dem ich den vorletzten Post beendet habe, war in dem Moment, das gebe ich offen zu, eine Art Gesundbeten, oder Herbeireden, Selbstsuggestion... jedenfalls war mir in dem Moment alles andere als zuversichtlich zumute. Es ist allerdings auch einer der wenigen Sätze, die ich schon von den Senegalesen auf Wolof gelernt habe. Deren gelassene Einstellung in diesen Dingen habe ich zwar noch bei weitem nicht übernommen, dazu bin ich zu sehr im Sinne Deutschlands sozialisiert, aber hin und wieder kann ich schon ein bisschen in der Richtung denken.
Am Dienstag jedenfalls hatte ich anschließend an den Unterricht in der neuen Klasse ein interessantes Gespräch in Landshut, das vielleicht dazu führen wird, dass sich neue berufliche Perspektiven für mich auftun. Noch ist nichts sicher oder 'in trockenen Tüchern', aber die Kombination von gelungenem Unterricht und dieser Möglichkeit einer Perspektive hat wesentlich dazu beigetragen, meine Stimmung wieder anzuheben. Irgendwie wird es auch in dieser politischen Konstellation wieder weitergehen.
Den Rest der Woche habe ich zwischen Unterrichten, Färbeeimern, Fäden wickeln, quilten für das 70273 Project verbracht und außerdem noch weitere Aktivitäten unternommen, um vielleicht doch noch für einen der Schüler aus dem vergangenen Jahr eine Arbeitserlaubnis zu erreichen.

September Kollektion im Eimer...

September Fäden, fertig gewickelt.


Quilt Nr. 265 auf der Longarm-Maschine

Zwischendurch immer mal wieder ein paar Stiche an einem sogenannten
'Middling', mit dem ich mich durch meine Enzyklopadie für Stickstiche
arbeite...

Quilt Nr. 265, genäht von der Kasseler Gruppe, fertig gequiltet,
fehlt nur noch der Rand.

Langweilig war es nicht. Nur Zeit zum Bloggen blieb irgendwie nicht mehr...

Dienstag, 26. September 2017

Black-out-Poetry

Eines der letzten Programmhefte für den Deutschlandfunk inspirierte mich dazu, mit einem schwarzen Stift das Interview mit Nora Gomringer, deren Texte ich sehr gerne mag, in eine andere Textsorte zu verwandeln. Ich hoffe, man kann es lesen!






Montag, 25. September 2017

Am Tag danach...

Auf dem Weg zum Wahllokal gestern boten sich einige sehr schöne Momente, die eigentlich nicht zu beschreiben sind.



(Eigentlich wollte ich hier mehrere Bilder hochladen, aber blogger will das offensichtlich nicht, und ich will nicht ewig warten...)

Das Auszählen war interessant, und ich hatte extra den ganzen Tag keine Nachrichten gehört. Angeblich soll der Stimmbezirk, in dem ich mitgezählt habe, bei den letzten Wahlen immer sehr repräsentativ gewesen sein, praktisch das Endergebnis abgebildet haben. Das werde ich morgen in der Zeitung dann noch auf die Kommastelle überprüfen. Trotzdem ließe sich nicht verhindern, dass mich heute ziemlich der Wahl-Blues gepackt hat. Aber ins Detail will ich da jetzt nicht weiter gehen.
Nur soviel sagen: solange in der Zeitung solche Bilder veröffentlich werden wie dieses in der letzten Woche



solange verstehe ich nicht, wie jemand solche Sprüche klopfen kann wie der Vorsitzende der CSU, oder die AfD-Leute. Und ich verstehe nicht, wie jemand diese Parteien wählen kann.
Aber ich habe mich kreativ abzulenken versucht und neben dem Färben für die neueste Stoff-Abo-Kollektion angefangen, ein Top für das 70,273-Projekt zu quilten. Heute vielleicht wichtiger denn zuvor...?


Und morgen ist ein neuer Tag.

Mittwoch, 20. September 2017

Die Wahl wirft ihre Schatten voraus...

Seit ich aus den USA zurück bin, habe ich beobachtet, wie sich die Landschaft der Wahlplakate darstellt. Vor meiner Abreise waren noch nicht so viele zu sehen, jetzt sind sie überall, am Sonntag ist es ja auch schon so weit.
Bei den Plakaten der weißblauen Staatspartei frage ich mich - genau wie bei den anderen auch - ob die sich eigentlich mal überlegt haben, inwieweit ihre Sprüche mit ihren Taten übereinstimmen. Oder ob das vielleicht doch von völlig unterschiedlichen Teams verantwortet wird, die nicht miteinander kommunizieren...

Haben sie denn eine Leitkultur - wissen sie mittlerweile, was das
sein soll, und wenn ja, leben sie sie tatsächlich...? Und wer wird
dann integriert...?


Ich kann mich aber nicht erinnern, dass in den früheren Wahlen so viele Plakate durch Schmierereien, Überkleben oder Vandalismus beschädigt wurden. Ein Plakat habe ich gesehen, da war das Gesicht des Kandidaten rausgeschnitten worden. Hier ist ein Kandidat mit dem früheren unangenehmen Diktator in Zusammenhang gebracht worden.

Als ich heute daran vorbei fuhr, war das Plakat wieder 'unbefleckt'...


Die Aussage der Verknüpfung dieser zwei Herren finde ich nun ja selbst nicht so völlig abwegig, jedenfalls bin ich der Meinung, dass das Geholze  des bayerischen Oberparteibosses wesentlich dazu beigetragen hat, das unschöne politische Ungleichgewicht herbeizuführen, auf das wir gerade hinzusteuern scheinen. Trotzdem käme ich nicht auf die Idee, Wahlplakate zu beschädigen oder zu zerstören. Das erscheint mir nicht der richtige Stil in einem Land, das sich als Demokratie und Rechtsstaat versteht.
Am kommenden Sonntag bin ich nun zum ersten Mal als Wahlhelferin eingeteilt. Gemeldet hatte ich mich schon vor der letzten Landtagswahl, damals konnte ich aber nicht, weil ich irgendwie auswärtig unterwegs war. Dieses Mal allerdings bin ich gespannt. Heute Abend ist die Einführung. Ich bin zwar in einem kleinen Stimmbezirk eingeteilt, aber auch gleich zur stellvertretenden Wahlleiterin ernannt worden, hoffentlich bin ich der Aufgabe gewachsen. Jedenfalls finde ich es sehr interessant, auf diese Art hinter die Kulissen schauen zu können. Je älter ich werde, desto deutlicher wird mir bewusst, was für ein kostbares Gut diese demokratischen Strukturen doch darstellen, in denen wir leben. Und wie gefährdet sie immer sind, vor allem in diesen Zeiten.

In Vorbereitung auf die Wahl haben mein Mann und ich neulich den Wahlomat ausprobiert. Mein Mann wurde überrascht insofern als er sich eigentlich für eine Partei entschieden hatte und dann feststellen musste, dass seine Positionen doch eher mit einer Partei übereinstimmen, die er von ihrem Auftreten her gar nicht so mag. Ich wurde überrascht, dass es doch eine Partei gibt, die in ihrem Programm mit meinen Vorstellungen weitgehend übereinstimmt. Bisher hatte ich ja immer das Gefühl, die gibt es nicht. Allerdings stimmt das Gefühl irgendwie auch - denn diese Partei ist keine von denen, die die 5%-Hürde knackt... Aber es war ein ganz interessantes Gefühl, zu merken, da gibt es etwas. Unseren Junior haben wir dann auch noch dran gesetzt. Damit er schon mal merkt, über welche Themen man sich so seine Gedanken machen sollte, muss, darf, wenn man ein politisches Bewusstsein entwickeln will.