Mittwoch, 31. Januar 2018

Senile Bettflucht macht's möglich...

Am vergangenen Wochenende war wieder die Sitzung des erweiterten Vorstandes der Patchworkgilde Deutschland e.V.  Als International Repräsentantin habe ich ein bestimmtes Budget, mit dem ich diverse Aktivitäten finanzieren kann. Leider habe ich ein ganz schlechtes Abrechnungsverhalten. (Ich weiß schon, warum ich nicht Buchhalterin oder Steuerberaterin geworden bin.) Das schadet zwar nur mir, dem Verein nützt es - aber irgendwie ärgerlich ist es für mich ja doch. Die nette Schatzmeisterin hat mir nun nicht die Pistole auf die Brust gesetzt, aber doch die 'Schließung der Kasse fpr 2017' angedroht. Heute war wieder frühes Aufstehen angesagt, und nachdem ich gestern nachmittag den Beleg für den Flug nach Birmingham im August (jaaaa.... ganz schlechtes Gewissen!) nicht gefunden hatte, habe ich diese gewonnenen Stunde im Tagesablauf genutzt. Und bin dann sogar tatsächlich fündig geworden. Der Schreibtisch sieht etwas besser aus - wenn auch noch nicht wirklich gut, aber die benutzbare Fläche ist etwas größer geworden - und es waren letztendlich vermutlich die bestbezahlten Arbeitsstunden meines Lebens, jedenfalls bisher. Nun kann ich die Abrechnung heute doch noch fertig machen.

Reflektion im Italienischen Schnellrestaurant -
das Essen war zwar eher nur billig, aber die Reflektion ist schön.

Ansonsten war das Wochenende von vielen Sitzungen geprägt, aber nebenbei wurde gestichelt.

Der Vorstand macht Blöcke für das 70,273 Projekt

Bea Galler hat einen mit Binding und Tunnel versehen,
jetzt muss ich die Nummer erteilen
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Nach dem Meeting bin ich noch ein Stück nach Westen gefahren und habe mir bei Freunden in Aachen kurz den dortigen Himmel angeschaut.

Da hinten fängt dann bald Holland an.

Von ihnen hörte ich, dass es sich angeblich diesmal um den dunkelsten Winter seit Beginn der entsprechenden Aufzeichnung, nämlich 1952 handelt. Das kann ich zwar nicht objektiv, aber doch auch subjektiv bestätigen. So richtig toll war der Winter hier ja auch nicht, aus Sicht der erhaltenen Lichtmenge betrachtet. Dafür bin ich allerdings erstaunlich gut durchgekommen...

Auf der langen Heimfahrt im Zug dann Fortsetzung am Daily Art Projekt, "A Scrap a Day", und weitere Reihen am Rand meines modularen Schals, der sich der Vollendung nähert.




Und heute muss ich mich entscheiden - will ich dieses Jahr bei den Journal Quilts der Contemporary Group der Britischen Gilde mitmachen, oder habe ich genug an der Backe...? Bei Chris in England habe ich ein Stück gemacht, das sich sehr gut in 12 Teile teilen und verwenden ließe. Ich habe bis heute Abend Zeit.

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